Studenten-WG – meist besser als ihr Ruf
Die Geschichte der Studenten-WG beginnt in den 1960er Jahren. Zur Zeit der Studentenbewegung war es nicht mehr üblich in einem möblierten Zimmer unter strenger Aufsicht einer älteren Dame und ohne Herren- oder Damenbesuch nach 22°° Uhr zu wohnen. Die Studenten wollten vielmehr ein selbstbestimmtes Leben führen. So entstanden die ersten Wohngemeinschaften für Studenten.
Heute ist diese Form des Wohnens für Studenten völlig normal. In einer Studenten-WG werden praktisch zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Da sich kaum ein Student eine eigene Wohnung beziehungsweise die Miete für eine Wohnung leisten kann, ist eine Studenten-WG oft die einzige Möglichkeit nicht schon am 15. Eines Monates pleite zu sein. In einer Studenten-WG wird die Miete der Wohnung durch die Anzahl der dort wohnenden Leute geteilt. Strom, Wasser und sonstige Nebenkosten werden ebenfalls geteilt und so hält sich die Miete in einer Studenten-WG in einem überschaubaren Rahmen.
Alle die in eine Studenten-WG einziehen wollen, sollten sich darüber im Klaren sein dass man in dieser Gemeinschaft immer Kompromisse machen muss und auch einen gewissen Grad an Toleranz mitbringen muss. Nicht immer verläuft in einer Studenten-WG das Leben friedlich und wer dort wohnt, der muss sich auch auf Diskussionen einstellen. Wie in einer Familie so muss man auch in einer Studenten-WG nach bestimmten Regeln leben. Putzen, Kochen und Einkaufen ist in einer Studenten-WG immer eine Gemeinschaftsaufgabe bei der jeder einmal an die Reihe kommt. Wer sich nicht an die Regeln hält, der wird in einer Studenten-WG selten glücklich.



